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Regionale Nachrichten

Baden-Württemberg: Referendare stehen unter Druck

In Baden-Württemberg möchten nur etwa die Hälfte der Referendare weiterhin im Lehramt arbeiten. Der Druck und intransparente Bewertungen sind entscheidende Faktoren.

Leonie Fischer30. Juni 20261 Min. Lesezeit

In Baden-Württemberg entscheiden sich nur knapp die Hälfte der Referendare dazu, im Lehramt zu bleiben. Eine Umfrage unter aktuellen und ehemaligen Referendaren zeigt, dass viele unter erheblichem Druck stehen, der nicht nur die berufliche Zufriedenheit beeinträchtigt, sondern auch das Selbstvertrauen in die eigene Eignung als Lehrkraft untergräbt.
Dabei werden die Bewertungsprozesse als intransparent wahrgenommen, was zu Frustration führt. Viele der Befragten kritisieren, dass die Kriterien für die Beurteilung und die damit verbundenen Erwartungen häufig unklar bleiben, was zu Unsicherheiten bei der Selbstbewertung führt.
Zusätzlich äußern viele Referendare, dass die Arbeitsbelastung, die Kombination aus Unterricht, Planung und Schulverwaltung, kaum zu bewältigen ist. Dies hat zur Folge, dass sich potenzielle Lehrkräfte in ein anderes Berufsfeld orientieren oder alternative Karrierewege in Betracht ziehen. Die Ergebnisse der Umfrage werfen somit ein Licht auf die Herausforderungen, mit denen das Lehramt in Baden-Württemberg konfrontiert ist.

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